Cooperative Praxis
ist ein mediationsanaloges Verfahren. Es existiert seit etwa zwanzig Jahren und hat sich, ausgehend von den USA, weltweit verbreitet. In Deutschland ist es über das Eidos Projekt Mediation im Jahre 2007 über amerikanische Trainer erstmals eingeführt worden (www.collaborativepractice.com).
Der Unterschied zur Mediation liegt vor allem darin, dass Cooperative Praxis grundsätzlich nicht durch einen Mediator, sondern durch die beteiligten Berufsgruppen gesteuert wird.
Das sind, je nach dem Bedürfnis der Parteien, Anwälte und Coaches der Parteien sowie neutrale Experten. Die professionell Beteiligten beenden ihre Tätigkeit, falls das primäre Ziel, zu einer Einigung zu kommen, nicht erreicht wird. Damit verpflichten sich namentlich die Anwälte, ihre Parteien nicht vor Gericht streitig zu vertreten, falls die Verhandlungen scheitern bzw. nicht zu einer Einigung führen.
Zielgruppe:
Ausgebildete Mediatoren oder in Ausbildung befindliche Mediatoren sowohl aus dem Bereich der Familien- als auch dem Bereich der Wirtschaftsmediation.
Methodisch
wechseln Informationsvermittlung, Gruppenarbeit und Rundgespräche mit Übungen, Rollenspielen, Demonstrationen und deren jeweilige Reflexion.
Leitung: Dr. Gisela Mähler
Dr. Hans-Georg Mähler
Kosten: € 590,–
Hinzu kommen Kosten für die Unterbringung und Verpflegung
Nähere Informationen sowie Anmeldung:
unter www.eidos-projekt-mediation.de ; dort auch Angaben zu den Leitern.
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