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Veranstaltungen

Veranstaltung 

Titel:
Grundlagenseminar Mediation
Wann:
27.03.2012 - 31.03.2012 14.00 h - 13.00 h
Wo:
Tagungshaus an der Resterhöhe - Hollersbach / Post Mittersill / Nähe Kitzbühel
Kategorie:
Ausbildung

Beschreibung

EIDOS PROJEKT MEDIATION
Leitung: Rechtsanwälte Dr. Gisela Mähler und Dr. Hans-Georg Mähler
Südliche Auffahrtsallee 29, 80639 München
Tel. (089) 1 78 20 69, Fax (089) 17 63 21
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.eidos-projekt-mediation.de

Grundlagenseminar Mediation
Familienmediation ▪ Wirtschaftsmediation
unter Einschluß der Grundzüge Cooperativer Praxis



Zeit: Dienstag, 27. März 2012, 14.00 Uhr,
bis Samstag, 31. März 2012, 13.00 Uhr.
Zeitdauer: 30 Stunden

Ort: Tagungs-Haus an der Resterhöhe (ca. 20 km hinter Kitzbühel)

Leitung: Gisela Mähler und Hans-Georg Mähler

Kosten: € 690,–
Hinzu kommen Kosten für die Unterbringung
sowie die Verpflegung

Mediation ist ein außergerichtlicher Weg der Konfliktbearbeitung und der Gestaltung kom¬plexer Zusammenhänge. Das Verfahren ist in vielen Bereichen anwendbar, z.B. im Wirtschafts- und Arbeitsbereich, in Institutionen und Organisa¬tionen, im Verwaltungsbereich, in der Schule, in der Familie. Das Seminar hat zum Ziel, die Grundlagen der Mediation auf all diesen Konfliktfeldern zu verdeutlichen. Wir verwenden hierzu beispielhaft Fälle aus Trennung und Scheidung und aus dem Wirtschaftsbereich und beziehen Fallgestaltungen aus dem Teilnehmerkreis mit ein.
Mediation stärkt die Selbstverantwortung der Konfliktpartner. Sie fördert ihre Dialog-, Koopera-tions- und Gestaltungsfähigkeit, so daß sie in die Lage versetzt werden, interessengerechte, tragfähige Verständigungslösungen zu entwickeln bis hin zum Abschluß einer fairen, rechtsver-bindliche Vereinbarung. Im „Streit um den Konsens“ werden die Konfliktpartner von einem
Mediator begleitet. Dieser hat im Unterschied zum Richter keine inhaltliche Entscheidungsbe-fugnis. Seine Abstinenz steht in Korrespondenz zur Selbstverantwortlichkeit der Konfliktpartner und bildet die Grundlage für den Brückenbau von einer meist wechselseitigen Verstrickung hin zu einer beiderseitigen Verständigung. Der MediatorIn obliegt hauptsächlich die Aufgabe, den Prozeß zu strukturieren und ihr Erfahrungswissen einzubringen.
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Das EIDOS PROJEKT MEDIATION ist eine Sektion des gemeinnützigen Vereins Eidos e.V.
und anerkanntes Ausbildungsinstitut der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM),
des Europäischen Forums und des Schweizer Anwaltsverbandes
Bank für Sozialwirtschaft München, BLZ 700 205 00, Kto.Nr. 888 98 00
IBAN: DE80700205000008889800    BIC: BFSWDE33MUE

Mediation ist ergebnisorientiert, klammert aber im Gegensatz etwa zu dem traditionellen juristi-schen Verfahren die mit dem zugrundeliegenden Konflikt verbundene psychische Dynamik nicht aus. Sie legt besonderen Wert auf den Weg, wie die Entscheidung zustande kommt.

Die Einladung wendet sich an Personen mit abgeschlossener Ausbildung und Praxiserfahrung, die Mediation kennenlernen wollen, vor allem an Anwälte und Anwältinnen, die im Bereich Familien-, Erb- und Wirtschaftsrecht tätig sind, Therapeuten, Berater und Fachkräfte aus psychosozialen Berufsgruppen sowie für den Wirtschaftsbereich Führungskräfte aus Betrieben und Organisationen, Unternehmensberater, Oranisationsentwickler, Coaches und Supervisoren.

Mediation ist ein strukturiertes Konfliktlösungsverfahren.
Das Seminar dient in erster Linie dazu,
•    anhand konkreter Fälle die Struktur der Mediation aufzufächern
•    die einzelnen Phasen der Mediation in ihrer auf eine konstruktive Lösung ausgerichteten Dynamik kennenzulernen
•    Kerntechniken zu verdeutlichen
•    die Rolle des Mediators verständlich zu machen
•    die Rolle des Rechts zu verstehen
•    und sich Grundlagen für kreative Lösungen bewusst zu machen.

Darüber hinaus gibt es Antwort auf Fragen,
•    wie sich Mediation von traditionellen Gerichtsverfahren, anwaltschaftlichen Vergleichsver-handlungen, Entscheidungsprozessen in Betrieben und Organisationen sowie von Beratung/Therapie unterscheidet, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind, wie ihre Ergebnisse mit den Rahmenbedingungen verknüpft werden
•    insbesondere: welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen zur Cooperativen
Praxis (collaborative practice/law)
•    für welche Fallkonstellationen Mediation besonders geeignet ist und für welche sie weniger oder ungeeignet ist
•    welche Formen der Zusammenarbeit mit Anwälten und anderen Beratern notwendig und wünschenswert sind
•    und wie die Ausbildung aufgebaut ist.

Methodisch wechseln Informationsvermittlung, Gruppenarbeit und Rundgespräche mit
Übungen, Rollenspielen, Demonstrationen und deren jeweilige Reflexion.

Das Seminar macht mit den Grundlagen von Mediation bekannt und ist in sich abgeschlossen. Zugleich ist die Teilnahme an einem Grundlagenseminar Voraussetzung für eine vierteilige Ausbildung, der sich ein Seminar zur Praxisreflexion und Supervision anschließt. Die Struktur der Ausbildung und die voraussichtlichen Daten der nächsten Kurseinheiten sind dem beigefügten Hinweisblatt zu entnehmen.

Das Eidos Projekt Mediation ist von der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM), dem Europäischen Forum und dem Schweizer Anwaltsverband als Ausbildungsinstitut anerkannt. Die Ausbildung integriert die Ausbildungsordnung der BAFM. Mit dem Abschluß der Ausbildung ist eine Aufnahme als ordentliches Mitglied der BAFM möglich. Das berechtigt zur Führung des Titels ‚Mediator BAFM’ resp. ‚Mediatorin BAFM’ (www.bafm-mediation.de). Für Teilnehmer, die dies anstreben, wird ein abgeschlossenes psychologisches bzw. sozialwissenschaftliches Hochschulstudium (Dipl.-Psych., Dipl.-Soz.-Päd., Dipl.-Soz.-Arb., Dipl.-Päd.), eine juristische Ausbildung mit zweitem Staatsexamen oder eine vergleichbare Qualifikation (z.B. Ausbildung als Eheberater nach DAK-Richtlinien oder Familientherapeut) sowie eine zweijährige einschlägige Berufserfahrung vorausgesetzt. Die Ausbildung berechtigt Schweizer Anwälte entsprechend dem Reglement des Schweizer Anwaltsverbandes zur Führung des Titels Mediator SAV resp. Mediatorin SAV.

Die Ausbildung vermittelt die Grundlagen der Mediation als Konfliktbearbeitungsmethode in grundsätzlicher Weise. Im Vordergrund stehen Beziehungskonflikte, wie sie sich in der Familien-mediation in besonderer Weise darstellen lassen. Die Ausbildung versteht sich damit auch als ein Angebot für Personen, die sie z. B. nutzen wollen, um Mediation bei Konflikten zwischen Personen und Unternehmen oder bei Konflikten in Organisationen anzuwenden. Die Ausbildung ist damit zugleich Grundlage für die Zertifizierung als Wirtschaftsmediator (näher: www.eidos-projekt-mediation.de). Sie berechtigt bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen zur Aufnahme in Mediationsverbände (Bundesverband Mediation, BM; Bundesverband in der Arbeits- und Wirtschaftswelt, BMWA; Eucon; bzw. in die Listung der IHK’s und Anwaltsvereinigungen).

Neu eingeführt in der BRD ist die Cooperative Praxis (engl.: collaborative practice/law).
Es ist ein mediationsanaloges Verfahren. Wie in der Mediation ist das Verfahren darauf ausgerichtet, die Konfliktpartner darin zu unterstützen, eine interessengerechte selbstverantwortete Einigung zu finden. Auch die Prinzipien und der Ablauf gleichen einander. Professionell werden die Konfliktpartner aber nicht durch einen Mediator, sondern je nach Bedarf durch ihre Anwälte, ihre Coaches oder neutrale Experten unterstützt. Diese sorgen gemeinsam für einen Schutzraum, in dem der Konsens durch die Konfliktpartner erarbeitet werden kann. Im Unterschied zu traditionellen anwaltschaftlichen Verhandlungen ist der Auftrag der Anwälte wie auch der anderen professionell Beteiligten auf das außergerichtliche Verfahren beschränkt. Die C.P.-Anwälte vertreten also ihre Parteien nicht vor Gericht, wenn die Verhandlungen nicht zur Einigung führen. In dem einführenden Grundlagenseminar werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Verhältnis zur Mediation verdeutlicht und die Grundzüge Cooperativer Praxis vermittelt. Die Zertifizierung berechtigt bei Erfüllung der entsprechenden Kriterien und zeitlichen Vorausset-zungen, in regionale Netze aufgenommen zu werden (www.collaborativepractice.com; www.cooperative-praxis.de ).

Die Seminarleiter praktizieren Mediation und Cooperative Praxis als Schwerpunkt ihrer an-waltschaftlichen Tätigkeit v.a. im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung und erbrechtli-chen Fragestellungen. Hierbei dient ihnen auch ihre Ausbildung als Ehe- und Familienberater. Sie sind darüber hinaus als Mediatoren bei Auseinandersetzungen im Wirtschaftsbereich, zwischen und in Unternehmen, Organisationen, Betrieben und bei In-house-trainings angefragt. Hierzu dient ihnen auch ihre Ausbildung in Systemischer Strukturaufstellung in Organisationen.
Beide haben u. a. an Veranstaltungen zur Mediationsfort– und –ausbildung der Universitäten Oldenburg, Klagenfurt und Erlangen-Nürnberg, der Deutschen AnwaltAkademie und der Anwaltschaftlichen Vereinigung für Mediation in Österreich mitgewirkt. Im Auftrag der entsprechenden Länderjustizministerien haben sie Richter in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern als Mediatoren aus- und fortgebildet. Beiden ist im Zusammenhang mit der dortigen Richterausbildung der Mediationspreis Mecklenburg-Vorpommern 2007 verliehen worden (www.bafm-mediation.de/presseberichte/aktuelles). In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll und dem Otto Schmidt-Verlag haben sie Mediationstagungen organisiert und geleitet und waren an einer Vielzahl von Kongressen als Vortragende beteiligt.
Beide waren und sind in mediationsbezogenen Fachgremien tätig. Hans-Georg Mähler war z. B. Gründungssprecher der BAFM und war seit Anbeginn (1997) zehn Jahre Mitglied des Mediations-Ausschusses und sechs Jahre Mitglied des Familienrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer, Gisela Mähler war sechs Jahre Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein und ist Jury-mitglied für die Verleihung der Mediationspreise der Centrale für Mediation. Beide haben die Initiative ergriffen, die „Cooperative Praxis“ in München und der BRD einzuführen. Sie haben die „MediationsZentrale München“ initiiert, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, Mediation und Cooperative Praxis in der Region München zu implementieren (www.mediationszentrale-muenchen.de).

Nach vielfältigen Erfahrungen mit amerikanischen Trainern bieten sie selbst Fort- und Ausbildungsseminare im Rahmen des Eidos Projekts Mediation an, seit 1991 in Mediation, seit 2010 in Cooperativer Praxis.

Das Tagungs-Haus an der Resterhöhe liegt für sich allein auf einem nach Süden geöffneten Hang über dem Salzachtal auf 1200 m Höhe, 20 km südlich von Kitzbühel, kurz hinter dem Paß Thurn, mit Blick auf den Hauptalpenkamm. Das Haus hat Einzel- und Doppelzimmer und einen für unsere Zwecke sehr gut geeigneten Seminarraum. Es ist Vorsorge dahin getroffen, daß weitere komfortable Einzelzimmer in unmittelbarer Nachbarschaft dazugemietet werden können. Die Organisation hierfür übernehmen wir. Eine genauere Anfahrtsbeschreibung werden wir Ihnen rechtzeitig übersenden.

Wenn Sie an dem Grundlagenseminar teilnehmen wollen, bitten wir Sie aus organisatorischen Gründen möglichst bald um die Rücksendung des beiliegenden Anmeldeformulars.

Der Aufbau des Seminars ist darauf ausgerichtet, daß alle Teilnehmer von Anfang bis Ende dabei sind. Wenn Sie also jetzt schon wissen, daß Sie nicht während der ganzen Zeit anwesend sein können, bitten wir Sie, die Teilnahme auf ein späteres Grundlagenseminar zu verschieben.
Im Falle des Rücktritts bis drei Wochen vor dem Termin (eingehend) wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von € 50,-- einbehalten. Danach fällt die gesamte Seminargebühr an, es sei denn, daß ein anderer Teilnehmer nachrücken kann.

Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:
Tagungshaus an der Resterhöhe   -   Website
Straße:
Jochberg 27
PLZ:
A - 5730
Stadt:
Hollersbach / Post Mittersill / Nähe Kitzbühel
Bundesland:
Salzburg
Land:
A
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